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Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote: die 9 Orte, die wir Freunden zeigen

Wir leben und arbeiten auf Lanzarote und fahren diese Orte das ganze Jahr über an — mit Gästen, mit Freunden, oft auch einfach für uns selbst. Statt einer endlosen Liste findest Du hier neun Sehenswürdigkeiten mit allem, was Du für die Planung brauchst: Eintritt, Dauer, beste Uhrzeit und der eine Hinweis, den man sonst erst vor Ort lernt.

Blick aus einer Felshöhle auf die Küste von Lanzarote

Einige Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

OrtRegionEintrittDauer
Jameos del AguaNordenca. 15 € (CACT)1–1,5 Std.
Mirador del RíoNordenca. 5 € (CACT)45 Min.
Caletón BlancoNordenkostenloshalber Tag
Cueva de las CabrasNordenkostenlos1 Std.
Playa de FamaraNordenkostenloshalber Tag
Montaña del CuervoMittekostenlos1,5 Std.
Las GrietasMittekostenlos1 Std.
Los CharconesSüdenkostenloshalber Tag
Playa de PapagayoSüden3 € Mautstraßehalber Tag

Region

Norden der Insel

Jameos del Agua auf Lanzarote

Jameos del Agua

Haría

Ein eingestürzter Lavatunnel, den César Manrique in eine begehbare Skulptur verwandelt hat: türkisblauer Pool, schiefe Palmen und ein unterirdischer See mit den winzigen weißen Blindkrebsen, die es nur hier gibt. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Insel — und trotzdem ein Ort, an dem man leise wird.

  • ca. 15 € (CACT)
  • 1–1,5 Std.

Benty-Tipp: Kombiniere Jameos mit der Cueva de los Verdes, sie liegt fünf Autominuten entfernt. Vormittags vor 11 Uhr sind die Reisebusse noch nicht da.

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Mirador del Río auf Lanzarote

Mirador del Río

Haría

475 Meter über dem Meer, in den Fels hineingebaut und von außen fast unsichtbar. Hinter der Panoramascheibe liegen La Graciosa und das Chinijo-Archipel wie auf einer Landkarte. Bei klarer Luft eine der besten Aussichten der gesamten Kanaren.

  • ca. 5 € (CACT)
  • 45 Min.

Benty-Tipp: Bei Nordwind kann eine Wolkenbank die Sicht schlucken. Prüfe morgens den Himmel Richtung Norden, bevor Du losfährst.

Caletón Blanco auf Lanzarote

Caletón Blanco

Órzola

Weißer Sand, schwarze Lava, flache türkise Becken — der Farbkontrast wirkt fast unwirklich. Weil das Wasser knietief und ruhig ist, ist es einer der entspanntesten Badeplätze der Insel, besonders mit Kindern. Zum Schnorcheln reicht schon eine Maske.

  • kostenlos
  • halber Tag

Benty-Tipp: Parken direkt an der Straße nach Órzola, kostenlos. Nachmittags weht der Passat oft kräftig — vormittags ist es angenehmer.

Cueva de las Cabras auf Lanzarote

Cueva de las Cabras

Famara

Eine natürliche Felshöhle hoch über der Bucht von Famara, die den Blick auf Strand und Klippen wie einen Bilderrahmen fasst. Der Weg dorthin ist nicht beschildert, dafür bist Du oft ganz allein oben.

  • kostenlos
  • 1 Std.

Benty-Tipp: Feste Schuhe anziehen, der letzte Abschnitt ist steinig. Zum Sonnenuntergang ist das Licht am spektakulärsten.

Playa de Famara auf Lanzarote

Playa de Famara

Teguise

Sechs Kilometer wilder Sandstrand unter einer 600 Meter hohen Steilwand. Famara ist rau, windig und ungeschminkt — und genau deshalb der Lieblingsort vieler Einheimischer. Hier hat der Surfsport auf Lanzarote angefangen.

  • kostenlos
  • halber Tag

Benty-Tipp: Zum Baden ist die Strömung oft zu stark. Wer ins Wasser will, macht es am besten mit einer Surfschule.

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Region

Mitte der Insel

Montaña del Cuervo auf Lanzarote

Montaña del Cuervo

Tinajo

Der einzige Krater der Insel, in den man hineinlaufen kann: Ein Riss in der Kraterwand führt direkt in den Vulkankessel. Drinnen ist es windstill und vollkommen still, ringsum nur rostrote Wände. Die eindrücklichste kostenlose Sehenswürdigkeit Lanzarotes.

  • kostenlos
  • 1,5 Std.

Benty-Tipp: Rundweg 4 km, leicht, Start am Parkplatz an der LZ-56. Am frühen Morgen liegt der Krater noch im Schatten — das sieht dramatisch aus.

Las Grietas auf Lanzarote

Las Grietas

Tinajo

Schmale, hell gestreifte Felsspalten an der Flanke der Montaña Blanca, entstanden beim Abkühlen der Lava. Ein kleiner Canyon, der je nach Sonnenstand komplett anders aussieht.

  • kostenlos
  • 1 Std.

Benty-Tipp: Nur mit gutem Schuhwerk und bei Tageslicht hineingehen — die Spalten sind eng und uneben.

Region

Süden der Insel

Los Charcones auf Lanzarote

Los Charcones

Playa Blanca

Eine Kette natürlicher Meeresbecken im Süden, in die der Atlantik bei ruhiger See klares Wasser drückt. Kein Sand, keine Bar, kein Rettungsschwimmer — dafür Badewannen aus Lava mit Blick auf Fuerteventura.

  • kostenlos
  • halber Tag

Benty-Tipp: Nur bei ruhigem Meer und ablaufendem Wasser hineingehen. Badeschuhe sind hier keine Option, sondern Pflicht.

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Playa de Papagayo auf Lanzarote

Playa de Papagayo

Playa Blanca

Die bekannteste Buchtenkette der Insel im Naturschutzgebiet Los Ajaches: goldener Sand, ockerfarbene Klippen, ruhiges Wasser. Wer weitergeht als bis zur ersten Bucht, hat schnell deutlich mehr Platz.

  • 3 € Mautstraße
  • halber Tag

Benty-Tipp: Die Piste ist staubig, aber mit jedem Mietwagen fahrbar. Vor 10 Uhr oder nach 16 Uhr ist es am schönsten.

Alle Highlights in drei Tagen

Lanzarote ist klein — von Nord nach Süd fährt man knapp eine Stunde. Wer die Insel in drei Regionen aufteilt, sieht in drei Tagen fast alles, ohne den ganzen Urlaub im Auto zu sitzen.

Tag 1 — Norden

Mirador del Río → Jameos del Agua → Cueva de los Verdes → Caletón Blanco

Viel Kultur am Vormittag, Baden am Nachmittag. Rund 90 km Fahrstrecke.

Tag 2 — Vulkane

Timanfaya → Montaña del Cuervo → La Geria (Weingüter) → Las Grietas

Der Timanfaya-Bus füllt sich schnell: früh dort sein oder online reservieren.

Tag 3 — Süden & Küste

Los Charcones → Papagayo → El Golfo zum Sonnenuntergang

Badesachen, Wasser und Badeschuhe einpacken — unterwegs gibt es kaum Infrastruktur.

Was wir Dir vorher noch sagen würden

Licht schlägt Uhrzeit

Die Vulkanlandschaft lebt von langen Schatten. Zwischen 12 und 15 Uhr wirkt sie flach und grau — früh raus lohnt sich hier mehr als auf fast jeder anderen Insel.

CACT-Kombitickets

Wenn Du mehr als zwei Manrique-Zentren besuchen willst, ist das Kombiticket günstiger als Einzeleintritte. Online kaufen spart zusätzlich die Warteschlange.

Wind ernst nehmen

Der Passat frischt fast täglich am Nachmittag auf. Küstenspots und Naturbecken sind deshalb vormittags fast immer die bessere Wahl.

Sehen ist gut. Erleben ist besser.

Die meisten dieser Orte kannst Du an einem Tag mit einer Aktivität verbinden: eine geführte Wanderung durch die Vulkane, eine Surfstunde in Famara, Schnorcheln im klaren Wasser des Nordens oder Wingfoilen in Costa Teguise.

Du bist Dir nicht sicher, welcher Plan für Dich der beste ist?

Kein Problem, wir beraten Dich individuell. Schreib uns eine WhatsApp und wir erstellen Dir kostenlos eine Abenteuer-Empfehlung. Wir sprechen fließend Englisch, Deutsch und Spanisch.

Häufige Fragen zu Lanzarotes Sehenswürdigkeiten

Welche Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote kosten Eintritt?

Eintritt kosten vor allem die von César Manrique gestalteten CACT-Zentren: Jameos del Agua, Mirador del Río, Cueva de los Verdes, Jardín de Cactus und der Nationalpark Timanfaya. Die Preise liegen je nach Ort zwischen etwa 5 und 20 Euro; für mehrere Besuche lohnt sich ein Kombiticket. Montaña del Cuervo, Las Grietas, Caletón Blanco, Famara und Los Charcones sind kostenlos.

Wie viele Tage braucht man für die Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote?

Drei volle Tage reichen für die Highlights, wenn Du die Insel in Norden, Vulkanmitte und Süden aufteilst. Mit fünf bis sieben Tagen bleibt zusätzlich Zeit für La Graciosa, Wanderungen und Sport wie Surfen, Wingfoilen oder Freediving.

Braucht man auf Lanzarote einen Mietwagen?

Für die Sehenswürdigkeiten ja. Die Busse verbinden vor allem die Urlaubsorte, viele Krater, Miradores und Naturbecken liegen abseits davon. Ein kleiner Mietwagen genügt, Allrad braucht niemand.

Was ist die schönste kostenlose Sehenswürdigkeit auf Lanzarote?

Die Montaña del Cuervo. Man läuft durch einen Spalt direkt in einen Vulkankrater hinein, der Rundweg ist knapp vier Kilometer lang, leicht begehbar und kostet nichts.

Wann besucht man die Sehenswürdigkeiten am besten?

Vor 11 Uhr oder nach 16 Uhr. Dazwischen sind Busgruppen und Kreuzfahrtausflüge unterwegs, und das Licht für Fotos ist flach. Von April bis Juni sowie September bis November ist die Insel insgesamt am angenehmsten.

Kann man Sehenswürdigkeiten mit Aktivitäten verbinden?

Genau dafür gibt es Benty. Eine Wanderung durch die Vulkanlandschaft, eine Surfstunde in Famara, Freediving im klaren Wasser des Nordens oder Wingfoilen in Costa Teguise lassen sich gut mit einer Besichtigungstour am selben Tag kombinieren. Wir stellen Dir den Tag auf Wunsch persönlich zusammen.